In dem Buch „WohnOrte²“ beschreibt Christina Simon-Philipp interessante Entwicklungen über den Wohnungsbau in Stuttgart zwischen 1890 und 2017. Um vor allem den Grünflächen der Stadt und der Umgebung mehr Aufmerksamkeit zu schenken, wurden diese als Hauptelement des szenografischen Entwurfs für das Stadtpalais in Stuttgart gewählt und teilen das Museum in verschiedene Bereiche ein:
Die Ausstellung beginnt im ländlichen Teil und soll an die Wälder und weiten Wiesen Stuttgarts erinnern. Um diese Landschaftsbereiche zu visualisieren, wurden Bäume mit Lautsprechern und Infotafeln in Blütenform entworfen.
Von dort geht es weiter in das öffentliche und gemeinschaftliche Areal. Die Hauptelemente dieser Bereiche bilden farbige, bedruckte Skulpturen und ein großer Spielplatz.
An die zwei vorher genannten Flächen schließt der private Bereich an. Um die Privatsphäre eines eigenen Gartens darzustellen, wurden Briefkästen mit darin integrierten Dioramen und Zäune verwendet.
Der Rundgang endet im sogenannten Panoramabereich. Hier wird die Silhouette Stuttgarts dargestellt und dem Besucher wird das Gefühl vermittelt, auf einem der Weinberge außerhalb der Stadt zu stehen und in den Kessel zu blicken.
Zum Schluss kann sich der Besucher noch über zukünftige Projekte der Stadt Stuttgart, wie beispielsweise Stuttgart 21 informieren und wird außerdem dazu angeregt, Wünsche und Ideen für ein noch grüneres Stuttgart zu hinterlassen. Generell wurde darauf geachtet, dem Besucher möglichst viel anzubieten, sodass er sich auf spielerische aber auch informative Weise weiterbilden kann.
Atmosphärische Darstellung - Ländlicher Bereich
Atmosphärische Darstellung - Gemeinschaftlicher Bereich
Atmosphärische Darstellung - Panorama
Grundriss
Querschnitt